AUS UNSEREM BIOLAND-ANBAU

Wir wirtschaften nach Bioland-Richtlinien und sind diesem Verband seit 1995 angeschlossen. Der Bioland-Verband hat 7 Richtlinien, nach denen die zertifizierten Betriebe arbeiten.

1. Im Kreislauf wirtschaften

2. Bodenfruchtbarkeit fördern

3. Tiere artgerecht halten

4. Wertvolle Lebensmittel erzeugen

5. Biologische Vielfalt fördern

6. Natürliche Lebensgrundlage bewahren

7. Menschen eine lebenswerte Zukunft sichern

Alle Richtlinien für Anbau, Tierhaltung und Verabreitung gehen auf diese 7 Prinzipien zurück. Jedes Jahr werden alle danach arbeitenden Betriebe kontrolliert und zertifiziert.

ca. 5800 Landwirte, Gärtner, Imker und Winzer arbeiten nach Bioland-Richtlinien. Außerdem gibt es ca 1000 Mitglieder aus dem herstellenden Bereich wie zum Beispiel Metzger und Bäcker.

Ein praktisches Beispiel, was wir tun: Gründüngung

Gründüngung bringt verschiedene Vorteile mit. Durch die Beschattung der Pflanzen werden Temperaturschwankungen ausgeglichen, Regen wird "abgefangen" und dadurch eine Verschlämmung und Verkrustung verhindert. Dadurch werden die Lebensbedingungen im Boden verbessert. Und zum Beispiel Regenwürmer sind aktiver und arbeiten fleissig an der Bodenstruktur. Tiefwurzelnde Pflanzen lockern den Boden. Generell wird das Wachstum von unerwünschten Pflanzen vermindert. Wenn als Gründüngung sogenannte Leguminosen verwendet werden, wird der Boden mit Stickstoff angereichert. Leguminosen haben an ihren Wurzeln Knöllchenbakterien sitzen. Diese zwei gehen eine Symbiose ein. Nur gemeinsam können sie Stickstoff binden und so umwandeln, dass er für andere Pflanzen verfügbar wird.

Falls Sie gerne mehr dazu lesen möchten, schauen Sie doch mal auf der Seite von Bioland.

AKTUELLES GEMÜSE AUS UNSEREM BIOLAND-ANBAU

Zu jeder Zeit im Jahr können wir Ihnen Gemüse aus unserem Bioland Anbau anbieten. Natürlich hat unser Anbau im Sommer eine größere Vielfalt, aber auch die Wintergemüse sind zahlreich. Hier möchten wir Sie informieren welche Gemüse wir momentan ernten oder aus unserem Lager für Sie verfügbar sind.

Für Ihre Rückfragen:
0711-7777501 oder info@gemuesehofhoerz.de

>>> Passende Rezeptideen zu unserem Gemüse finden Sie hier >>>

 

Aubergine

Eine wunderbare Frucht, die zur Gattung Nachtschattengewächse (Solanum)  gehört, und eine subtropische Pflanzenart ist. Sie lässt sich nicht roh verzehren. Gekocht, gegrillt, gedünstet, gebraten in Öl gebacken, pürriert und gefüllt lassen sich viele phantasievolle Verwendungsmöglichkeiten finden. Egal ob französisches Ratatouille, griechisches Moussaka oder orientalische Dips. In Kombination mit Olivenöl, Knoblauch und Kräutern auch als Vorspeise ein Genuss!

Asia-Schnittsalat

ist auch als japanischer Salat bekannt. Er enthält Senföle und bietet dadurch nicht nur optisch sondern auch geschmacklich eine Abwechslung. Er ist reich an Vitaminen und seine würzige Note macht ihn besonders interessant....In der Mischung sind Red Giant, Golden Frills, Mizuna und Pak Choi enthalten.

Schnittsalat - Sommermix

Der Schnittsalat ist ein interessanter und leckerer Mix aus verschiedenen Salatsorten. Er kann je nach Ernte und Wachstum Postelein, Asiasalat, Ackersalat, Spinatsalat, Rucola... enthalten. Er ist reich an Vitaminen und abwechslungsreich in seinem Geschmack.

Bundzwiebel

Bundzwiebel werden deshalb auch Frühlingszwiebeln genannt, weil sie jung - also in ihrem Frühling - geerntet werden. Sie haben einen sanften, leicht pikanten Geschmack - eine Mischung zwischen Schnittlauch und Zwiebeln. Frische, rohe Frühlingszwiebeln schmecken gut in Salaten, Saucen oder auf dem Brot.

Blumenkohl

Er ist reich an Vitamin C und dient somit der Stärkung unseres Immunsystems. Circa. 200g Blumekohl kann den Tagesbedarf an Vitamin C decken. Zusätzlich liefert er nennenswerte Mengen an Kalium, das für den Wasserhaushalt, Nerven- und Muskelstoffwechsel wichtig ist, sowie Calcium das für die Knochen und auch die Herz-Kreislauf-Funktionen unentbehrlich ist.

Brokkoli

...auch Spargelkohl genannt - schmeckt ähnlich wie grüner Spargel oder Romanesco. Vom Brokkoli kann man alles verwenden: Blütenknospen, Stiele und sogar die Blätter. Zu beachten ist, dass der lange Stiel des Brokkolis eine besondere Delikatesse ist (deshalb auch Spargelkohl genannt), ihn sollten Sie immer mit verwenden, genauso wie die Blattansätze, die manchmal stehen bleiben. Der Stiel wird geschält und in Stückchen geschnitten und mit den Brokkoliröschen gegessen.

Fenchel

neben seiner Verwendung als Gewürz-, Tee- und Heilpflanze ist Fenchel auch ein abwechslungsreiches Gemüse. Da Fenchel eine oberirdische Zwiebel bildet wird er auch dem Zwiebelgemüse zugeordnet. Beim rohen Verzehr sollte er aber in sehr feine Scheiben geschnitten werden, da sein Geschmack sonst zu intensiv ist. Besonders gut zur Geltung kommt sein Aroma zusammen mit Nüssen. Gekocht ergänzt Fenchel Fleisch- und Fischgerichte.

Gurken

Die Gurke gehört zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) und ist eine der gesündesten Gemüsesorten. Zu den wertvollen Inhaltsstoffen gehören Vitamine wie Provitamin A, Vitamin B1 und Vitamin C, sowie Mineralstoffe wie Calcium, Eisen, Kalium, Natrium und Phosphor. Ein Großteil der Nährstoffe befindet sich direkt unter der Schale, weswegen Gurken nur gewaschen, nicht aber geschält werden sollten. Sie sollten kühl gelagert werden am besten in einer Folie. In der Nähe von Obst und Tomaten wird der Reifeprozess aufgrund der Aussonderung von Ethylengas beschleunigt.

Kohlrabi

Der Kohlrabi gehört zu den Stängelgemüsen und ist reich an Vitamin C und den Mineralstoffen Calcium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Eisen und Natrium. Er enthält außerdem sowohl lösliche als auch unlösliche Ballaststoffe. Die Herzblätter sollten auf jeden Fall gehackt im Gemüse oder Salat verwendet werden. Sie enthalten noch mehr Mineralstoffe und Vitamine als die Knolle.

Hokkaido-Kürbis

... ist der Beliebteste, da er nicht geschält werden muss. Die Schale wird beim Kochen weich. Er harmonisiert besonders gut mit Ingwer und Chili, passt sich aber vielen Geschmacksrichtungen an. Als Rohkost im Salat, für Suppen und Aufläufe oder als Gemüse ist Hokkaido eine Köstlichkeit.

Er enthält mehr Beta-Carotin als Möhren, Vitamin A, Magnesium, Calcium, Kalium, Eisen und ist sehr kalorienarm.

Mangold

gehört zur Art der Roten Bete, allerdings werden vom Mangold nur die Blätter und Blattstiele verwendet. Sein Geschmack ist würzig-nussig. Mangold wird eine heilsame Wirkung bei Darmträgheit nachgesagt und eine beruhigende Wirkung bei Nervosität und leichter Erregbarkeit. Er schmeckt fantastisch zu Fisch-, Fleisch- und Eierspeisen.

Petersilie

Die Petersilie hat ihren Ursprung in Südeuropa. Sie gehört zu den Doldenblütlern und ist somit mit vielen Gemüsesorten verwandt. Mit ihrem unverwechselbaren Geruch ist sie ein sehr bekanntes Küchengewürz. Verwendet werden können die Blätter als auch die Stiele. In der Küche ist sie sehr vielseitig einsetzbar wie in Salaten, Suppen oder auch zum Würzen von Kartoffeln und Fleisch.

Geschmacklich ist die glatte Petersilie etwas stärker. Sie enthält viel Vitamin C, sowie Kalium, Calcium und Eisen. Frische Petersilie sollte erst kurz vor dem Verzehr mitgekocht werden, da Vitamin C sehr empfindlich auf Hitze reagiert. Lagern kann man sie im Kühlschrank z.B. in einer Plastiktüte, damit sie sich länger frisch hält.

Rote Bete

...ist ein sehr beliebtes Wintergemüse, wegen ihrer hohen Lagerungsfähigkeit. Wenn sie roh verzehrt wird, hat sie ein ausgeprägt erdiges Aroma. Gekocht ist sie süßer und das erdige Aroma nimmt ab. Zum Kochen werden die Knollen nicht zerschnitten, da sonst der Saft austritt und die Rote Bete "ausblutet". Damit geht das Aroma und die wertvollen Inhaltstoffe in das Kochwasser über. Wenn der Saft beim Zubereiten auf die Kleidung kommt, sollte man diese sogleich mit heißem Wasser und ein wenig Seife ausspülen. Der Farbstoff lässt sich so wieder leicht auswaschen. Die Rote Bete enthält viel Kalium und wirkt appetitanregend.

Salate

Frisch, knackig und voller Vitamine. Salate enthalten eine Reihe von lebensnotwendigen und gesundheitsfördernden Stoffen. Der Hauptbestandteil der Salatblätter ist Wasser - zwischen 90 und 95% liegt der Anteil. Die abwechslungsreiche und moderne Küche erfreut sich an einer Vielfalt von köstlichen Salatrezepten.

Filderkraut

...ist eine mit dem Weißkraut verwandte Sorte des Gemüsekohls. Sein Markenzeichen sind die großen, kräftigen, gelblich-bläulich, grünen Blätter in kegeligen, lockeren Wuchs. Sein Geschmack ist feiner als der des Weißkrauts.

Spitzkohl wird wie Wirsing oder Weißkraut verwendet, braucht aber wegen seiner zarten Blattstruktur kürzere Garzeiten. Er eignet sich auch hervorragend als Rohkost und für Salate.

Stangensellerie

Sellerie hatte schon im alten Ägypten eine große Bedeutung: Seine Blüten und Blätter wurden als Grabbeigaben verwendet. Sellerie war dem Gott der Unterwelt geweiht, wurde beim Leichenschmaus serviert und zur Bepflanzung von Grabhügeln und zur Bekränzung von Grabmalen genutzt. Im 16. Jahrhundert waren Sellerieblätter – und Blüten wertvolle Arznei. Man sagte der Pflanze eine aphrodisierende und stimmungsaufhellende Wirkung nach. Reichlich Kalium und Natrium machen den Staudensellerie auch heute zu einem sehr wertvollen Gemüse. Gerade im Sommer oder bei sportlichen Aktivitäten wenn man viel schwitzt könnte es helfen, Staudensellerie öfters in den Speiseplan einzubauen. Sellerie füllt den Mineralstoffhaushalt schnell wieder auf. Bei Wassereinlagerungen kann Sellerie durch seine entwässernde Wirkung unterstützend helfen. Sellerie enthält viel Vitamin B1, B2, B12, C und E, wertvolle Mineralstoffe wie Calcium und Eisen, wirkt allgemein Kreislauf- und Stoffwechselanregend, belebend und fördert die Magensäurebildung. Stangensellerie wird gern als Rohkost mit Dipp, Frisch-oder Weichkäse verzehrt, ist aber auch gekocht, geschmort oder gedünstet ein Genuss! Die frischen oder auch getrockneten Blätter eignen sich wegen ihres hohen Gehalts an ätherischen Ölen hervorragend zum Würzen von Suppen und anderen Speisen.

Schnittlauch

wird in fast allen Zonen mit gemäßigtem Klima angebaut und gehört zur Lauchfamilie, wie Knoblauch und Schalotten. Unterirdisch bildet sich bei jeder Pflanze ein Büschel dünner Zwiebeln, überirdisch wachsen dünne, röhrenartige Laubblätter. Zum Würzen verwendet man die Blattröhrchen.

Schnittlauch ist die zarteste Art, den Geschmack von roher Zwiebel an eine Speise zu geben. Er schmeckt sehr lecker auf Butterbrot mit Salz.

Wirsing

...passt  gut zu Fleisch und Fisch und wird gerne in Suppen verwendet. Er dient auch zur Verfeinerung von  Eintöpfen und aus großen Blättern lassen sich besonders leckere, pikante Kohlrouladen zubereiten.

Wirsing enthält sehr viel Vitamin C, Eiweiße, Fette, verwertbare Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Natrium, Kalium,Kalzium, Phosphor, Eisen, Magnesium und Vitamin A. Besonders hervorzuheben ist der hohe Gehalt an Folsäure.

Wurzelsellerie

Sellerie (Apium graveolens) wird seit langem als Heil-, Würz- und Gemüsepflanze angebaut. Echter Sellerie hat in allen Teilen ein typisches, kräftiges Aroma, das vor allem durch ätherische Öle, deren Hauptbestandteil D-Limonen ist, hervorgerufen wird. Frische Knollen kann man im Kühlschrank etwa 8 Tage lagern. Knollensellerie verfärben sich sehr schnell, wenn sie geschält sind. Ein paar Tropfen Zitronensaft verhindern die bräunliche Verfärbung.
Neben dem Waldorfsalat sind Knollensellerie auch eine würzige Gemüsebeilage, ergänzen Suppen oder Eintöpfe und sind etwas ganz besonderes, wenn sie, in Scheiben geschnitten, wie ein Schnitzel zubereitet werden.
Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Sellerie sind Kalium, Kalzium, Eisen, viele B Vitamine, Vitamin E, Vitamin C und Folsäure. Kalium ist verantwortlich für eine entwässernde und harntreibende Wirkung.
Sellerie wirkt blutreinigend, entwässernd und mildert Husten. Ein Tee aus der Sellerieknolle wirkt gegen Blähungen, Gicht und Blasenleiden. Sellerietee stärkt die Nerven. Bei Nierenerkrankungen sollte jedoch auf diesen Tee verzichtet werden. Selleriesaft hilft gegen Rheuma, Gicht, Wasser- und Fetteinlagerungen.

Weißkraut

...auch Weißkohl, Kappes, Kaps, Kabis oder Kraut genannt, ist ein Gemüse, das vor allem in den kühleren Monaten Saison hat aber auch schon jetzt die neue Ernte zur Verfügung steht. Aus ihm lassen sich Eintöpfe, Krautkuchen, Kohlrouladen oder Salate herstellen. Er zeichnet sich durch seinen hohen Anteil an Vitamin C (46mg/100g) und antibiotisch wirkende Thiocyanat aus.

Rotkraut

Der Rotkohl ändert seine Farbe je nach pH-Wert des Bodens. In sauren Böden ist er  rot, in alkalischen Böden dagegen bläulich. Durch Zugabe von Essig oder Äpfeln beim Kochen, desto rötlicher das Gericht. Deshalb erklären sich die unterschiedlichen Bezeichnungen Rotkraut oder Blaukraut. Die Farbänderung rührt von den im Rotkohl enthaltenen Anthocyanen her, die als Säure-Base-Indikator wirken. Zubereiten lässt er sich wie der Weißkohl und zeichnet sich ebenfalls durch seinen hohen Vitamin C Anteil aus.

Zucchini grün

Die Zucchini ist eine Zuchtform des Gemüsekürbisses, die aus Europa stammt. Zucchini ist ein sehr wandlungsfähiges Gemüse, das sich leicht verarbeiten lässt. Sie schmecken roh, gegrillt, gedünstet, gefüllt, gebraten oder süß-sauer eingelegt. Es gilt: Je kleiner deso feiner!