AUS UNSEREM BIOLAND-ANBAU

Wir wirtschaften nach Bioland-Richtlinien und sind diesem Verband seit 1995 angeschlossen. Der Bioland-Verband hat 7 Richtlinien, nach denen die zertifizierten Betriebe arbeiten.

1. Im Kreislauf wirtschaften

2. Bodenfruchtbarkeit fördern

3. Tiere artgerecht halten

4. Wertvolle Lebensmittel erzeugen

5. Biologische Vielfalt fördern

6. Natürliche Lebensgrundlage bewahren

7. Menschen eine lebenswerte Zukunft sichern

Alle Richtlinien für Anbau, Tierhaltung und Verabreitung gehen auf diese 7 Prinzipien zurück. Jedes Jahr werden alle danach arbeitenden Betriebe kontrolliert und zertifiziert.

ca. 5800 Landwirte, Gärtner, Imker und Winzer arbeiten nach Bioland-Richtlinien. Außerdem gibt es ca 1000 Mitglieder aus dem herstellenden Bereich wie zum Beispiel Metzger und Bäcker.

Ein praktisches Beispiel, was wir tun: Gründüngung

Gründüngung bringt verschiedene Vorteile mit. Durch die Beschattung der Pflanzen werden Temperaturschwankungen ausgeglichen, Regen wird "abgefangen" und dadurch eine Verschlämmung und Verkrustung verhindert. Dadurch werden die Lebensbedingungen im Boden verbessert. Und zum Beispiel Regenwürmer sind aktiver und arbeiten fleissig an der Bodenstruktur. Tiefwurzelnde Pflanzen lockern den Boden. Generell wird das Wachstum von unerwünschten Pflanzen vermindert. Wenn als Gründüngung sogenannte Leguminosen verwendet werden, wird der Boden mit Stickstoff angereichert. Leguminosen haben an ihren Wurzeln Knöllchenbakterien sitzen. Diese zwei gehen eine Symbiose ein. Nur gemeinsam können sie Stickstoff binden und so umwandeln, dass er für andere Pflanzen verfügbar wird.

Falls Sie gerne mehr dazu lesen möchten, schauen Sie doch mal auf der Seite von Bioland.

AKTUELLES GEMÜSE AUS UNSEREM BIOLAND-ANBAU

Zu jeder Zeit im Jahr können wir Ihnen Gemüse aus unserem Bioland Anbau anbieten. Natürlich hat unser Anbau im Sommer eine größere Vielfalt, aber auch die Wintergemüse sind zahlreich. Hier möchten wir Sie informieren welche Gemüse wir momentan ernten oder aus unserem Lager für Sie verfügbar sind.

Für Ihre Rückfragen:
0711-7777501 oder info@gemuesehofhoerz.de

>>> Passende Rezeptideen zu unserem Gemüse finden Sie hier >>>

 

Aubergine

Eine wunderbare Frucht, die zur Gattung Nachtschattengewächse (Solanum)  gehört, und eine subtropische Pflanzenart ist. Sie lässt sich nicht roh verzehren. Gekocht, gegrillt, gedünstet, gebraten in Öl gebacken, pürriert und gefüllt lassen sich viele phantasievolle Verwendungsmöglichkeiten finden. Egal ob französisches Ratatouille, griechisches Moussaka oder orientalische Dips. In Kombination mit Olivenöl, Knoblauch und Kräutern auch als Vorspeise ein Genuss!

Ackersalat

Diese Salatsorte wird hauptsächlich im Herbst und Winter angebaut, da sie sehr frostbeständig ist. Ackersalat enthält sehr viele Inhaltsstoffe wie Kalium, welches eine entwässernde Wirkung hat, oder auch Eisen sowie Vitamin A und C. Damit die ganzen Vitamine erhalten bleiben wird der Salat auch roh verzehrt. Er hat einen nussiges Aroma und kann daher mit gut mit frischen Walnüssen im Dressing kombiniert werden. Verzehren sollte man ihn frisch, da er nur wenige Tage in einem Plastikbeutel im Kühlschrank lagerungsfähig ist.

Schnittsalat - Sommermix

Der Schnittsalat ist ein interessanter und leckerer Mix aus verschiedenen Salatsorten. Er kann je nach Ernte und Wachstum Postelein, Asiasalat, Ackersalat, Spinatsalat, Rucola... enthalten. Er ist reich an Vitaminen und abwechslungsreich in seinem Geschmack.

Butterrübchen

Die zu den Kohlgewächsen zählende Speiserübe ist eine alte Kulturpflanze, die erst durch die Verbreitung der Kartoffel ihre Bedeutung verloren  hat. Früher waren  Speiserüben wegen ihres hohen Nährstoffgehaltes eines der wichtigsten  Nahrungsmittel, heute werden sie in Deutschland vor allem als regionale Spezialität  angebaut.  Je nach Sorte und  Anbaumethode  kommen entweder die Rüben (Mai-, Steck-, Weiße Rüben oder Teltower Rübchen) oder die Blattstiele mit oder ohne Blätter (Stielmus, Rübstiel) auf den Teller. Speiserüben sind ernährungsphysiologisch wichtig wegen ihrer Mineralstoffe und der ätherischen Öle, die ihnen ihren unverwechselbaren Geschmack verleihen und gleichzeitig wertvolle sekundäre  Pflanzenstoffe liefern.

Bundzwiebel

Bundzwiebel werden deshalb auch Frühlingszwiebeln genannt, weil sie jung - also in ihrem Frühling - geerntet werden. Sie haben einen sanften, leicht pikanten Geschmack - eine Mischung zwischen Schnittlauch und Zwiebeln. Frische, rohe Frühlingszwiebeln schmecken gut in Salaten, Saucen oder auf dem Brot.

Bohnen

Die Heimat der Gartenbohne sind die tropischen und subtropischen Wälder in Mittel- und Südamerika. Doch nicht nur dort gehört die Bohne zu den wichtigsten Kulturpflanzen, auf der ganzen Welt wird dieses wertvolle Gemüse sehr geschätzt. Der Nährwert der Bohne ist sehr beachtlich. Sie enthalten Eiweiß, Kohlenhydrate, Mineralstoffe, Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium und Spurenelemente, die Vitamine der B-Gruppe, C und E und das Provitamin A.

Blumenkohl

Er ist reich an Vitamin C und dient somit der Stärkung unseres Immunsystems. Circa. 200g Blumekohl kann den Tagesbedarf an Vitamin C decken. Zusätzlich liefert er nennenswerte Mengen an Kalium, das für den Wasserhaushalt, Nerven- und Muskelstoffwechsel wichtig ist, sowie Calcium das für die Knochen und auch die Herz-Kreislauf-Funktionen unentbehrlich ist.

Brokkoli

...auch Spargelkohl genannt - schmeckt ähnlich wie grüner Spargel oder Romanesco. Vom Brokkoli kann man alles verwenden: Blütenknospen, Stiele und sogar die Blätter. Zu beachten ist, dass der lange Stiel des Brokkolis eine besondere Delikatesse ist (deshalb auch Spargelkohl genannt), ihn sollten Sie immer mit verwenden, genauso wie die Blattansätze, die manchmal stehen bleiben. Der Stiel wird geschält und in Stückchen geschnitten und mit den Brokkoliröschen gegessen.

Chinakohl

Er ist eine Kreuzung zwischen Speiserübe und Pak Choy und erfreut sich erst seit ein paar Jahrzehnten vermehrter Beliebtheit. Der Chinakohl hat im Gegensatz zu anderen Kohlarten einen sanfteren Geschmack. Er ist verdaulicher und bereitet keine Blähungen. Deshalb ist er auch für Menschen mit empfindlichen Mägen geeignet. Außerdem enthält er sehr wenige Kalorien. Er kann roh oder gekocht gegessen werden. Seine Blätter eignen sich auch sehr gut zum füllen. Der Chinakohl sollte bald nach dem Kauf verzehrt werden, da er sich auch im Kühlschrank nicht sehr lange hält.

Fenchel

neben seiner Verwendung als Gewürz-, Tee- und Heilpflanze ist Fenchel auch ein abwechslungsreiches Gemüse. Da Fenchel eine oberirdische Zwiebel bildet wird er auch dem Zwiebelgemüse zugeordnet. Beim rohen Verzehr sollte er aber in sehr feine Scheiben geschnitten werden, da sein Geschmack sonst zu intensiv ist. Besonders gut zur Geltung kommt sein Aroma zusammen mit Nüssen. Gekocht ergänzt Fenchel Fleisch- und Fischgerichte.

Grünkohl

Sein Hauptanbaugebiet ist Norddeutschland. Dort wird er gekocht und dann traditioneller Weise mit würzigen Würsten serviert. Wie bei Rosenkohl auch wird er erst nach dem ersten Frost geerntet, weil er dann einen süßlicheren Geschmack hat. Wenn man beim Würzen noch etwas Senf beigibt, verleiht es dem sonst recht schwer verdaulichen Grünkohl eine verdauungsfördernde Wirkung. Er enthält viel Vitamin A und C, ist reich an Eiweißen und Kohlenhydraten. Um möglichst viele Vitamine zu erhalten sollte der Kohl eine möglichst geringe Zeit gegart werden.

Kohlrabi

Der Kohlrabi gehört zu den Stängelgemüsen und ist reich an Vitamin C und den Mineralstoffen Calcium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Eisen und Natrium. Er enthält außerdem sowohl lösliche als auch unlösliche Ballaststoffe. Die Herzblätter sollten auf jeden Fall gehackt im Gemüse oder Salat verwendet werden. Sie enthalten noch mehr Mineralstoffe und Vitamine als die Knolle.

Kohlrabi Superschmelz

Er gehört zu den Stängelgemüsen und ist reich an Vitamin C und den Mineralstoffen Calcium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Eisen und Natrium. Er enthält außerdem sowohl lösliche als auch unlösliche Ballaststoffe. Der Superschmelz hat eine besonders dicke Schale, weshalb er sehr gute Lagerfähigkeiten besitzt. Sein Kern ist jedoch sehr fein und saftig.

Kartoffel Violetta

Angenehm kräftig im Geschmack. Eignet sich hervorragend als Salz- Pell- und Bratkartoffel. Für die blaue Färbung sind die sogenannten Anthocyanen verantwortlich. Sie wirken freien Radikalen vor. So ist die farbige Kartoffel eine gesunde Nahrungsergänzung.

Kartoffel Rosara

 

Diese Kartoffeln sind vorwiegend festkochend und haben nur einen sehr geringen mehligen Anteil und sind daher sehr vielseitig einsetzbar. Meistens hat diese Kartoffelsorte eine lange ovale Form und gelbes Fruchtfleisch. Das Laub hat einen süßlicheren Geschmack als bei den gelbschaligen Kartoffeln, weshalb sie von den gefräßigen Kartoffelkäfern bevorzugt werden. Aus diesem Grund gilt die rote Kartoffel auch als Zeigerpflanze im Anbau wenn man nach dem Kartoffelkäfer Ausschau hält.

 

Kartoffeln

...auch Erdapfel oder Grumbeer genannt, gehört zu den Nachtschattengewächsen und stammt ursprünglich aus Südamerika. Jeder kennt sie als Bratkartoffel, Püree, Pommes Frites, Gratin oder Salat - sie ist sehr beliebt und vielseitig verwendbar. In der stärkehaltigen Kartoffel stecken neben Mineralstoffen und Spurenelementen auch einige Vitamine wie B1, B2 und C. Die neuen Kartoffeln sind meist noch nicht Salatfest. Unser Tipp: Genießen Sie die Erdäpdel mit der zarten Schale, denn dort sitzen die wertvollen Vitamine!

Hokkaido-Kürbis

... ist der Beliebteste, da er nicht geschält werden muss. Die Schale wird beim Kochen weich. Er harmonisiert besonders gut mit Ingwer und Chili, passt sich aber vielen Geschmacksrichtungen an. Als Rohkost im Salat, für Suppen und Aufläufe oder als Gemüse ist Hokkaido eine Köstlichkeit.

Er enthält mehr Beta-Carotin als Möhren, Vitamin A, Magnesium, Calcium, Kalium, Eisen und ist sehr kalorienarm.

Kürbisse

Laternenkürbisse zum Schnitzen, der birnenförmige Butternut mit seinen großartigen gesundheitsfördernden Eigenschaften: senkt den Bluthochdruck, wirkt cholesterinsenkend und auch gegen Blasenschwäche.

Lauch

...vitaminreich, gesund & kalorienarm

Er enthält viele Vitamine und Mineralstoffe, was ihn ernährungsphysiologisch wertvoll macht. Lauch ist reich an dem für die Sehfähigkeit wichtigen Provitamin A, Folsäure, die Vitamine B1, B2, C und E sowie Inulin, Kalium, Eisen, Mangan, Natrium und Phosphor. Seine infektionshemmende und heilende Wirkung verdankt er den schwefelhaltigen Inhaltstoffen.

Minze

Klassisch als Kräutertee oder in Cocktails, sehr aromatisch in Gerichten und erfrischend in Salaten.

Mangold

gehört zur Art der Roten Bete, allerdings werden vom Mangold nur die Blätter und Blattstiele verwendet. Sein Geschmack ist würzig-nussig. Mangold wird eine heilsame Wirkung bei Darmträgheit nachgesagt und eine beruhigende Wirkung bei Nervosität und leichter Erregbarkeit. Er schmeckt fantastisch zu Fisch-, Fleisch- und Eierspeisen.

Peperoni

Die Peperoni gehört zu der Gattung der Paprika (Capsicum) und zur Familie der Nachtschattengewächse. Es gibt entscheidende Unterschiede in Schärfe, Größe und Farbe. Die meisten Paprika enthalten in unterschiedlicher Konzentration den Stoff Capsaicin, der die Schärfe erzeugt. Die Inhaltsstoffe der Peperoni entsprechen der Paprika, da sie zur gleichen Gattung gehören. Sie enthalten viel Vitamin C, viele Flavonoide und Carotine. Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind Kalium, Magnesium, Calcium

Petersilie

Die Petersilie hat ihren Ursprung in Südeuropa. Sie gehört zu den Doldenblütlern und ist somit mit vielen Gemüsesorten verwandt. Mit ihrem unverwechselbaren Geruch ist sie ein sehr bekanntes Küchengewürz. Verwendet werden können die Blätter als auch die Stiele. In der Küche ist sie sehr vielseitig einsetzbar wie in Salaten, Suppen oder auch zum Würzen von Kartoffeln und Fleisch.

Geschmacklich ist die glatte Petersilie etwas stärker. Sie enthält viel Vitamin C, sowie Kalium, Calcium und Eisen. Frische Petersilie sollte erst kurz vor dem Verzehr mitgekocht werden, da Vitamin C sehr empfindlich auf Hitze reagiert. Lagern kann man sie im Kühlschrank z.B. in einer Plastiktüte, damit sie sich länger frisch hält.

Paprika

Die ursprüngliche Heimat der Paprika ist Südamerika. Im Laufe der Zeit kam sie nach Europa, wurde aber erst im 19. Jahrhundert als essbare Pflanze bekannt. Es gibt verschiedene Sorten, welche sich in ihrer Farbe und Form unterscheiden. Die grünen Früchte stammen von derselben Pflanze wie die roten oder gelben Paprika, sie sind lediglich in einem früheren Erntestatus geerntet worden. Rote Früchte beinhalten mehr Vitamin C als grüne Paprika, genauso wie Beta-Carotin, da dieses während dem Reifeprozess angereichert wird. Reife Paprika enthalten bis zu 6% Zucker. Im Kühlschrank sollten die Früchte als Ganzes aufbewahrt werden, da sie sonst Vitamine verlieren. Bei Verdauungsbeschwerden lieber reife rote und gelbe Früchte essen.

Radicchio

Der mit dem Chicorée und der Endivie verwandte Radicchio besticht durch seine weinroten Blätter mit knusprig weißer Rippe. Er besitzt einen charakteristischen, leicht bitteren Geschmack. Seine Blätter werden bei uns vorwiegend als dekorative Zugabe zu Salaten geschätzt. In Italien hingegen gilt der Radicchio als hochwertiges Gemüse und wird roh, gebraten oder auch gegrillt genossen. Er enthält die Vitamine B1, B2 und C, sehr viel Kalium, Calcium und Phosphor, sowie appetitanregende Bitterstoffe. Diese regen den Stoffwechsel und die Produktion von Gallenflüssigkeit an, senken dadurch die Cholesterinwerte und wirken sich positiv auf die Verdauung aus. Deswegen ist Radicchio auch besonders zu einem schweren fetten Essen vorteilhaft. Sein Gehalt an Kalium und Calcium machen ihn außerdem wertvoll für Herz und Kreislauf.

Rettich weiß

Aufgrund seiner Inhaltsstoffe kommt dem Rettich eine hohe ernährungsphysiologische Bedeutung zu. Mit dem höchsten Basenüberschuss gehört der Rettich zu den gesundheitlich wertvollsten Gemüsen.

Er enthält Vitamin A,C,B1,B2, Panthothensäure, Kalzium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Zink, etwas Eiweiß, Enzyme und Bitterstoffe. Rettich sollte sehr fein geschnitten ohne (!) Salz verzehrt werden, da sonst die wertvollen ätherischen Öle zerstört werden.

Rote Bete

...ist ein sehr beliebtes Wintergemüse, wegen ihrer hohen Lagerungsfähigkeit. Wenn sie roh verzehrt wird, hat sie ein ausgeprägt erdiges Aroma. Gekocht ist sie süßer und das erdige Aroma nimmt ab. Zum Kochen werden die Knollen nicht zerschnitten, da sonst der Saft austritt und die Rote Bete "ausblutet". Damit geht das Aroma und die wertvollen Inhaltstoffe in das Kochwasser über. Wenn der Saft beim Zubereiten auf die Kleidung kommt, sollte man diese sogleich mit heißem Wasser und ein wenig Seife ausspülen. Der Farbstoff lässt sich so wieder leicht auswaschen. Die Rote Bete enthält viel Kalium und wirkt appetitanregend.

Gelbe Bete

Die gelbe Bete kommt aus der gleichen Pflanzengattung wie die rote Bete. Geschmacklich unterscheiden sie sich kaum. Die gelbe Bete ist etwas milder. Zubereiten lässt sie sich wie die rote Bete. Sie ist reich an B-Vitaminen, Vitamin C, Eisen, Calcium, Kalium, Jod, Magnesium und Karotin.

Spinatsalat

Extra zarte und feine Blättchen. Der Ernährungsphysiologische Wert des jungen Spinats ist genauso hoch wie beim Spinat. Er ist reich an Phosphor, Kalium, Calcium, Magnesium, Kupfer, Jod, Eiweiß und Kohlenhydraten. Die Vitamine A, B1, B2 und C sind ebenso stark vertreten. Besonders hervorzuheben ist der Gehalt an Eisen.

Spinat

Spinat ist ein zartes Blattgemüse, das mit der Roten Bete und der Melde ( wilder Spinat ) verwandt ist. Frühe Aussaaten ergeben den feinblättrigen Frühjahrs - und Sommerspinat, spätere den gröberen Winterspinat. Der Unterschied von Blatt – und Wurzelspinat entsteht nicht etwa durch verschiedene Kulturformen sondern durch unterschiedliche Ernteverfahren. Der Ernährungsphysiologische Wert des Spinat ist enorm hoch, er ist reich an Phosphor, Kalium, Calcium, Magnesium, Kupfer, Jod, Eiweiß und Kohlenhydraten. Die Vitamine A, B1, B2 und C sind ebenso stark vertreten. Besonders hervorzuheben ist der Gehalt an Eisen, der die Blutbildung und die Sekretion der Bauchspeicheldrüse, der Magenschleimhaut und der Galle fördert. Bereits zubereiteter Spinat sollte nicht wieder aufgewärmt werden, da sich das im Spinat befindliche Nitrat in Nitrit umwandelt, was zu gesundheitlichen Störungen führen könnte. Spinat kann roh und gekocht verwendet werden, wobei er nur leicht und kurz gedünstet werden sollte, damit die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.- ein sehr wertvolles Gemüse!

Salate

Frisch, knackig und voller Vitamine. Salate enthalten eine Reihe von lebensnotwendigen und gesundheitsfördernden Stoffen. Der Hauptbestandteil der Salatblätter ist Wasser - zwischen 90 und 95% liegt der Anteil. Die abwechslungsreiche und moderne Küche erfreut sich an einer Vielfalt von köstlichen Salatrezepten.

Endivien Salat

Der deutsche Name entwickelte sich aus dem italienischen endivia. Die Blätter wurden schon in der Antike gerne als Wintersalat verwendet. Über Burgund kam der Endivien nach Deutschland etwa im 16. Jahrhundert. Für viele Menschen bildet der Salat heute die Grundlage für eine gesunde Mahlzeit. Das leckere Grün beinhaltet viele Nährstoffe und kann in unzähligen Varianten seine Zubereitung finden. Die abwechslungsreiche und moderne Küche erfreut sich an einer Vielfalt von köstlichen Salatrezepten. So kann ein Salat aus vielen verschiedenen Zutaten bestehen und dabei muss er noch nicht einmal grün sein, damit der Genießer seinen Gaumen erfreuen kann. Neben Kohlenhydraten und Eiweiß weist er einen verhältnismäßig hohen Gehalt an den Mineralstoffen Kalium, Phosphor, Calcium, Natrium und Eisen sowie an Provitamin A und den Vitaminen B1, B2, B6 und C auf. Der Milchsaft mit dem darin enthaltenden Bitterstoff Inulin, bewirkt den würzig-herzhaften Bittergeschmack, dem eine galle- und harntreibende, appetitanregende Wirkung zugeschrieben wird.

Suppengrün

Je nach Land oder Region variiert die Zusammensetzung eines Suppengrün. Bei uns sind Möhre, Lauch, Sellerie und Wurzelpetersilie enthalten. Möglich sind noch Steckrübe, Zwiebel und verschiedene Kräuter wie Petersilie und Thymian. Hauptsächlich wird es verwendet, um Brühen beim Mitkochen Geschmack zu verleihen. Es kann aber auch kleingeschnitten Schmorgerichten zugegeben werden. Dadurch entsteht eine schöne sämige Konsistenz der Sauce.

Schwarzkohl

Der Schwarzkohl ist ein Verwandter des Grünkohls aus der Familie der Kreuzblütler. Seinen Namen hat er von der sehr dunklen Färbung der Blätter. Er bildet nur selten einen Kopf aus, daher werden die Blätter meistens lose oder im Bund verkauft. Die jungen, kleinen, festen Blätter sind am  zartesten. Bei älteren Exemplaren empfiehlt es sich, vor der Zubereitung die hellen Blattrippen zu entfernen. Schwarzkohl ist reich an Eiweiß und Kohlehydraten und eignet sich besonders für Eintöpfe oder als Beilage zu gekochtem/gepökelten Fleisch.

Filderkraut

...ist eine mit dem Weißkraut verwandte Sorte des Gemüsekohls. Sein Markenzeichen sind die großen, kräftigen, gelblich-bläulich, grünen Blätter in kegeligen, lockeren Wuchs. Sein Geschmack ist feiner als der des Weißkrauts.

Spitzkohl wird wie Wirsing oder Weißkraut verwendet, braucht aber wegen seiner zarten Blattstruktur kürzere Garzeiten. Er eignet sich auch hervorragend als Rohkost und für Salate.

Schnittlauch

wird in fast allen Zonen mit gemäßigtem Klima angebaut und gehört zur Lauchfamilie, wie Knoblauch und Schalotten. Unterirdisch bildet sich bei jeder Pflanze ein Büschel dünner Zwiebeln, überirdisch wachsen dünne, röhrenartige Laubblätter. Zum Würzen verwendet man die Blattröhrchen.

Schnittlauch ist die zarteste Art, den Geschmack von roher Zwiebel an eine Speise zu geben. Er schmeckt sehr lecker auf Butterbrot mit Salz.

Wirsing

...passt  gut zu Fleisch und Fisch und wird gerne in Suppen verwendet. Er dient auch zur Verfeinerung von  Eintöpfen und aus großen Blättern lassen sich besonders leckere, pikante Kohlrouladen zubereiten.

Wirsing enthält sehr viel Vitamin C, Eiweiße, Fette, verwertbare Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Natrium, Kalium,Kalzium, Phosphor, Eisen, Magnesium und Vitamin A. Besonders hervorzuheben ist der hohe Gehalt an Folsäure.

Wurzelsellerie

Sellerie (Apium graveolens) wird seit langem als Heil-, Würz- und Gemüsepflanze angebaut. Echter Sellerie hat in allen Teilen ein typisches, kräftiges Aroma, das vor allem durch ätherische Öle, deren Hauptbestandteil D-Limonen ist, hervorgerufen wird. Frische Knollen kann man im Kühlschrank etwa 8 Tage lagern. Knollensellerie verfärben sich sehr schnell, wenn sie geschält sind. Ein paar Tropfen Zitronensaft verhindern die bräunliche Verfärbung.
Neben dem Waldorfsalat sind Knollensellerie auch eine würzige Gemüsebeilage, ergänzen Suppen oder Eintöpfe und sind etwas ganz besonderes, wenn sie, in Scheiben geschnitten, wie ein Schnitzel zubereitet werden.
Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Sellerie sind Kalium, Kalzium, Eisen, viele B Vitamine, Vitamin E, Vitamin C und Folsäure. Kalium ist verantwortlich für eine entwässernde und harntreibende Wirkung.
Sellerie wirkt blutreinigend, entwässernd und mildert Husten. Ein Tee aus der Sellerieknolle wirkt gegen Blähungen, Gicht und Blasenleiden. Sellerietee stärkt die Nerven. Bei Nierenerkrankungen sollte jedoch auf diesen Tee verzichtet werden. Selleriesaft hilft gegen Rheuma, Gicht, Wasser- und Fetteinlagerungen.

Weißkraut

...auch Weißkohl, Kappes, Kaps, Kabis oder Kraut genannt, ist ein Gemüse, das vor allem in den kühleren Monaten Saison hat aber auch schon jetzt die neue Ernte zur Verfügung steht. Aus ihm lassen sich Eintöpfe, Krautkuchen, Kohlrouladen oder Salate herstellen. Er zeichnet sich durch seinen hohen Anteil an Vitamin C (46mg/100g) und antibiotisch wirkende Thiocyanat aus.

Rotkraut

Der Rotkohl ändert seine Farbe je nach pH-Wert des Bodens. In sauren Böden ist er  rot, in alkalischen Böden dagegen bläulich. Durch Zugabe von Essig oder Äpfeln beim Kochen, desto rötlicher das Gericht. Deshalb erklären sich die unterschiedlichen Bezeichnungen Rotkraut oder Blaukraut. Die Farbänderung rührt von den im Rotkohl enthaltenen Anthocyanen her, die als Säure-Base-Indikator wirken. Zubereiten lässt er sich wie der Weißkohl und zeichnet sich ebenfalls durch seinen hohen Vitamin C Anteil aus.

Zuckermais

Frischer Zuckermais ist eines der gehaltvollsten Gemüse. Dir Körner enthalten Kohlenhydrate, Eisen, Kalium, Phosphor, Magnesium sowie Provitamin A und die Vitamine B1, B2, B3, B6 und C. Außerdem enthält Zuckermais neben Glukose und Fructose hauptsächlich Saccharose. Der Prozess der Umwandlung von Zucker in Stärke verläuft beim Zuckermais verlangsamt ab, deshalb schmeckt er so süß. Im Kühlschrank gelagert und rasch verzehrt ist er sehr saftig, aromatisch und süß. kocht man die Kolben in etwas Wasser weich, so kann man mit einem Messer die Körner abbrechen und lose weitervernwenden - z.B. für Salate, Suppen oder zum Einfrieren. Zuckermais lässt sich auch hervorragend grillen.

Zucchini grün

Die Zucchini ist eine Zuchtform des Gemüsekürbisses, die aus Europa stammt. Zucchini ist ein sehr wandlungsfähiges Gemüse, das sich leicht verarbeiten lässt. Sie schmecken roh, gegrillt, gedünstet, gefüllt, gebraten oder süß-sauer eingelegt. Es gilt: Je kleiner deso feiner!