AUS UNSEREM BIOLAND-ANBAU

Wir wirtschaften nach Bioland-Richtlinien und sind diesem Verband seit 1995 angeschlossen. Der Bioland-Verband hat 7 Richtlinien, nach denen die zertifizierten Betriebe arbeiten.

1. Im Kreislauf wirtschaften

2. Bodenfruchtbarkeit fördern

3. Tiere artgerecht halten

4. Wertvolle Lebensmittel erzeugen

5. Biologische Vielfalt fördern

6. Natürliche Lebensgrundlage bewahren

7. Menschen eine lebenswerte Zukunft sichern

Alle Richtlinien für Anbau, Tierhaltung und Verabreitung gehen auf diese 7 Prinzipien zurück. Jedes Jahr werden alle danach arbeitenden Betriebe kontrolliert und zertifiziert.

ca. 5800 Landwirte, Gärtner, Imker und Winzer arbeiten nach Bioland-Richtlinien. Außerdem gibt es ca 1000 Mitglieder aus dem herstellenden Bereich wie zum Beispiel Metzger und Bäcker.

Ein praktisches Beispiel, was wir tun: Gründüngung

Gründüngung bringt verschiedene Vorteile mit. Durch die Beschattung der Pflanzen werden Temperaturschwankungen ausgeglichen, Regen wird "abgefangen" und dadurch eine Verschlämmung und Verkrustung verhindert. Dadurch werden die Lebensbedingungen im Boden verbessert. Und zum Beispiel Regenwürmer sind aktiver und arbeiten fleissig an der Bodenstruktur. Tiefwurzelnde Pflanzen lockern den Boden. Generell wird das Wachstum von unerwünschten Pflanzen vermindert. Wenn als Gründüngung sogenannte Leguminosen verwendet werden, wird der Boden mit Stickstoff angereichert. Leguminosen haben an ihren Wurzeln Knöllchenbakterien sitzen. Diese zwei gehen eine Symbiose ein. Nur gemeinsam können sie Stickstoff binden und so umwandeln, dass er für andere Pflanzen verfügbar wird.

Falls Sie gerne mehr dazu lesen möchten, schauen Sie doch mal auf der Seite von Bioland.

AKTUELLES GEMÜSE AUS UNSEREM BIOLAND-ANBAU

Zu jeder Zeit im Jahr können wir Ihnen Gemüse aus unserem Bioland Anbau anbieten. Natürlich hat unser Anbau im Sommer eine größere Vielfalt, aber auch die Wintergemüse sind zahlreich. Hier möchten wir Sie informieren welche Gemüse wir momentan ernten oder aus unserem Lager für Sie verfügbar sind.

Für Ihre Rückfragen:
0711-7777501 oder info@gemuesehofhoerz.de

>>> Passende Rezeptideen zu unserem Gemüse finden Sie hier >>>

 

Asia-Schnittsalat

ist auch als japanischer Salat bekannt. Er enthält Senföle und bietet dadurch nicht nur optisch sondern auch geschmacklich eine Abwechslung. Er ist reich an Vitaminen und seine würzige Note macht ihn besonders interessant....In der Mischung sind Red Giant, Golden Frills, Mizuna und Pak Choi enthalten.

Ackersalat

Diese Salatsorte wird hauptsächlich im Herbst und Winter angebaut, da sie sehr frostbeständig ist. Ackersalat enthält sehr viele Inhaltsstoffe wie Kalium, welches eine entwässernde Wirkung hat, oder auch Eisen sowie Vitamin A und C. Damit die ganzen Vitamine erhalten bleiben wird der Salat auch roh verzehrt. Er hat einen nussiges Aroma und kann daher mit gut mit frischen Walnüssen im Dressing kombiniert werden. Verzehren sollte man ihn frisch, da er nur wenige Tage in einem Plastikbeutel im Kühlschrank lagerungsfähig ist.

Chinakohl

Er ist eine Kreuzung zwischen Speiserübe und Pak Choy und erfreut sich erst seit ein paar Jahrzehnten vermehrter Beliebtheit. Der Chinakohl hat im Gegensatz zu anderen Kohlarten einen sanfteren Geschmack. Er ist verdaulicher und bereitet keine Blähungen. Deshalb ist er auch für Menschen mit empfindlichen Mägen geeignet. Außerdem enthält er sehr wenige Kalorien. Er kann roh oder gekocht gegessen werden. Seine Blätter eignen sich auch sehr gut zum füllen. Der Chinakohl sollte bald nach dem Kauf verzehrt werden, da er sich auch im Kühlschrank nicht sehr lange hält.

Grünkohl

Sein Hauptanbaugebiet ist Norddeutschland. Dort wird er gekocht und dann traditioneller Weise mit würzigen Würsten serviert. Wie bei Rosenkohl auch wird er erst nach dem ersten Frost geerntet, weil er dann einen süßlicheren Geschmack hat. Wenn man beim Würzen noch etwas Senf beigibt, verleiht es dem sonst recht schwer verdaulichen Grünkohl eine verdauungsfördernde Wirkung. Er enthält viel Vitamin A und C, ist reich an Eiweißen und Kohlenhydraten. Um möglichst viele Vitamine zu erhalten sollte der Kohl eine möglichst geringe Zeit gegart werden.

Kartoffel Violetta

Angenehm kräftig im Geschmack. Eignet sich hervorragend als Salz- Pell- und Bratkartoffel. Für die blaue Färbung sind die sogenannten Anthocyanen verantwortlich. Sie wirken freien Radikalen vor. So ist die farbige Kartoffel eine gesunde Nahrungsergänzung.

Knoblauch

Knoblauch ist sehr gesund und hilft bei Magen- und Darmbeschwerden. Untersuchungen erbaben, daß beim Verzehr die Blutfettwerte gesenkt werden. Knoblauch wird in der Küche als Gewürz und Gemüse verwendet. Es wirkt in Gerichten geschmacksversärkend und gibt eine scharfe Note.

Rosara Kartoffeln

 

Diese Kartoffeln sind vorwiegend festkochend und haben nur einen sehr geringen mehligen Anteil und sind daher sehr vielseitig einsetzbar. Meistens hat diese Kartoffelsorte eine lange ovale Form und gelbes Fruchtfleisch. Das Laub hat einen süßlicheren Geschmack als bei den gelbschaligen Kartoffeln, weshalb sie von den gefräßigen Kartoffelkäfern bevorzugt werden. Aus diesem Grund gilt die rote Kartoffel auch als Zeigerpflanze im Anbau wenn man nach dem Kartoffelkäfer Ausschau hält.

 

Hokkaido-Kürbis

... ist der Beliebteste, da er nicht geschält werden muss. Die Schale wird beim Kochen weich. Er harmonisiert besonders gut mit Ingwer und Chili, passt sich aber vielen Geschmacksrichtungen an. Als Rohkost im Salat, für Suppen und Aufläufe oder als Gemüse ist Hokkaido eine Köstlichkeit.

Er enthält mehr Beta-Carotin als Möhren, Vitamin A, Magnesium, Calcium, Kalium, Eisen und ist sehr kalorienarm.

Kürbisse

Laternenkürbisse zum Schnitzen, der birnenförmige Butternut mit seinen großartigen gesundheitsfördernden Eigenschaften: senkt den Bluthochdruck, wirkt cholesterinsenkend und auch gegen Blasenschwäche.

Lauch

...vitaminreich, gesund & kalorienarm

Er enthält viele Vitamine und Mineralstoffe, was ihn ernährungsphysiologisch wertvoll macht. Lauch ist reich an dem für die Sehfähigkeit wichtigen Provitamin A, Folsäure, die Vitamine B1, B2, C und E sowie Inulin, Kalium, Eisen, Mangan, Natrium und Phosphor. Seine infektionshemmende und heilende Wirkung verdankt er den schwefelhaltigen Inhaltstoffen.

Möhren

Die Möhre gehört der Familie der Doldenblütler an und ist ein Wurzelgemüse. Sie kam aus dem Mittleren Osten zu uns. Ihre ursprünglichsten Vorfahren waren meist Rot, Violett oder sogar Schwarz. Am bekanntesten ist bei uns jedoch die orangefarbene Möhre. Am besten sollte man die Möhre ungeschält oder abgeschabt verzehren, da sich die wertvollen Mineralstoffe und Vitamine, vor allem Vitamin A, in und direkt unter der Schale befinden. Lagern kann man sie im Kühlschrank bis zu einer Woche. Man kann die Möhre natürlich auch problemlos einfrieren.

Rote Möhren

Möhren stärken dank ihres Karotin- und ihres Beta-Karotin-Gehaltes generell das Immunsystem. Fett löst das in Beta-Karotin enthaltene Vitamin A, weshalb es wichtig ist, Karottenspeisen mit Öl oder Butter zuzubereiten. Vitamin A ist gut für die Augen. Auch Schwangeren wird empfohlen, viele Karotten zu essen, wegen des hohen Gehalts an Ballaststoffen, Folsäure und Kalzium. Die Rote Möhre empfielt sich hauptsächlich zum Rohverzehr und sieht sowohl im Salat, als auch auf der Rohkostplatte sehr hübsch aus. Zum Kochen eignet sie sich jedoch weniger, da die Rote Möhre dabei - ähnlich wie der Rotkohl - farblich ausblutet.

Roter Engel

Die Möhren-Sorte Lalpari (Roter Engel) ist eine Landsorte aus Indien. Die Möhre wird vorwiegend zum Kochen und als Saft verwendet. Sie schmeckt besonders saftig und süss und mild.
Möhren stärken dank ihres Karotin- und ihres Beta-Karotin-Gehaltes generell das Immunsystem. Auch Ballaststoffe, Folsäure und Kalzium sind in Möhren enthalten.

Mangold

gehört zur Art der Roten Bete, allerdings werden vom Mangold nur die Blätter und Blattstiele verwendet. Sein Geschmack ist würzig-nussig. Mangold wird eine heilsame Wirkung bei Darmträgheit nachgesagt und eine beruhigende Wirkung bei Nervosität und leichter Erregbarkeit. Er schmeckt fantastisch zu Fisch-, Fleisch- und Eierspeisen.

Navet

Die Navet zählt zur Familie der Kreuzblüten-gewächse. Sie kann vollständig und vielfältig verzehrt werden und gilt als die zarteste aller Speiserüben. Sie ist eng verwandt mit der Herbstrübe, kugelförmig und weiß bis pink-rötlich. Ihr Geschmack reicht von leichter Schärfe bis zur dezenten Süße. Sie ähnelt daher dem Radieschen. Das Kraut der Navet nennt man Stielmus und schmeckt ähnlich wie Spinat. Diese Blätter sind reich an Karotin und Vitamin C. Die Rübe selbst liefert besonders viel B-Vitamine zudem Folsäure, Eisen und Zink, außerdem ist sie sehr kalorienarm. Frische und gute Qualität erkennt man an der gleichmäßig weißen Farbe, Risse sollten nicht zu sehen sein. Die Navet ist sehr vielseitig verwendbar. Ein Genuss in Salaten oder roh, gekocht oder gedünstet, als Beilage oder in der Suppe, auch im Eintopf macht sie sich gut. Kleine Rüben können komplett verarbeitet werden. Größere Exemplare sollten geschält werden.

Postelein

Andere Namen: Portulak, Sommerportulak, Gewürzportulak, Gemüseportulak, Bürzelkraut,Bürzelkohl, Kreusel. Die Wildform des Postelein stammt aus den weiten Gebiet von Vorderasien bis zum Himalaya und aus Griechenland. Die alten Ägypter schätzten den Postelein schon als Gemüse und Heilpflanze. In Europa wurde er im Mittelalter angepflanzt, ist aber wieder in Vergessenheit geraten. Heute ist Postelein eine Delikatesse, die selten angebaut wird, aber von Kennern geschätzt wird. Postelein hat einen sehr hohen Vitamin C-Gehalt. Die Vitamine B1, B2, B6 und das Provitamin A sind in reichlicher Menge vorhanden. Grundnährstoffe wie Kohlenhydrate und Eiweiß, Mineralien wie Calcium, Eisen, Natrium, Phosphor und Oxalsäure vervollkommnen dieses gesunde Kraut. Postelein wirkt blutreinigend und lindert Beschwerden bei Sodbrennen. Die alten Ägypter bereiteten aus getrockneten Posteleinblättern einen Tee zu, der bei Blasen-und
Nierenleiden getrunken wurde.

Petersilie glatt

Die Petersilie hat ihren Ursprung in Südeuropa. Sie gehört zu den Doldenblütlern und ist somit mit vielen Gemüsesorten verwandt. Mit ihrem unverwechselbaren Geruch ist sie ein sehr bekanntes Küchengewürz. Verwendet werden können die Blätter als auch die Stiele. In der Küche ist sie sehr vielseitig einsetzbar wie in Salaten, Suppen oder auch zum Würzen von Kartoffeln und Fleisch.

Geschmacklich ist die glatte Petersilie etwas stärker. Sie enthält viel Vitamin C, sowie Kalium, Calcium und Eisen. Frische Petersilie sollte erst kurz vor dem Verzehr mitgekocht werden, da Vitamin C sehr empfindlich auf Hitze reagiert. Lagern kann man sie im Kühlschrank z.B. in einer Plastiktüte, damit sie sich länger frisch hält.

Pastinaken

Die Pastinaken galten damals als wichtiges Grundnahrungsmittelwegen ihrer guten Lagerbedingungen und ihrer Nahrhaftigkeit. Sie wurde aber durch die ebenfalls leicht zu lagernde Kartoffel abgelöst und verschwand fast gänzlich aus unserem Gedächtnis. Erst jetzt wird sie wieder bekannter. sie hat einen süßlichen Geschmack aufgrund ihres relativ hohen Zuckergehaltes. Sie enthält aber auch Inulin, welcher für Diabetiker gut ist. Die Pastinake ist sehr bekömmlich, weshalb sie oftmals als Speisen für Babys zubereitet wird.

Radicchio

Der mit dem Chicorée und der Endivie verwandte Radicchio besticht durch seine weinroten Blätter mit knusprig weißer Rippe. Er besitzt einen charakteristischen, leicht bitteren Geschmack. Seine Blätter werden bei uns vorwiegend als dekorative Zugabe zu Salaten geschätzt. In Italien hingegen gilt der Radicchio als hochwertiges Gemüse und wird roh, gebraten oder auch gegrillt genossen. Er enthält die Vitamine B1, B2 und C, sehr viel Kalium, Calcium und Phosphor, sowie appetitanregende Bitterstoffe. Diese regen den Stoffwechsel und die Produktion von Gallenflüssigkeit an, senken dadurch die Cholesterinwerte und wirken sich positiv auf die Verdauung aus. Deswegen ist Radicchio auch besonders zu einem schweren fetten Essen vorteilhaft. Sein Gehalt an Kalium und Calcium machen ihn außerdem wertvoll für Herz und Kreislauf.

Rosenkohl

Der Rosenkohl ist ein typisches Wintergemüse. Geerntet wird er nach dem ersten Frost, da sich dabei ein Teil der Stärke in Zucker umwandelt und er dann süßlicher und angenehmer schmeckt. Die Verwendung kann als Beilage, Suppe oder auch im Gemüseauflauf sein. Er enthält besonders viel Vitamin C und sollte deshalb nur kurz gegart werden. Damit dann die Strünke der Röschen auch durch sind, kann man die Strünke kreuzweise einschneiden, so dass sie schneller weich sind. Er kann auch ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Rote Bete

...ist ein sehr beliebtes Wintergemüse, wegen ihrer hohen Lagerungsfähigkeit. Wenn sie roh verzehrt wird, hat sie ein ausgeprägt erdiges Aroma. Gekocht ist sie süßer und das erdige Aroma nimmt ab. Zum Kochen werden die Knollen nicht zerschnitten, da sonst der Saft austritt und die Rote Bete "ausblutet". Damit geht das Aroma und die wertvollen Inhaltstoffe in das Kochwasser über. Wenn der Saft beim Zubereiten auf die Kleidung kommt, sollte man diese sogleich mit heißem Wasser und ein wenig Seife ausspülen. Der Farbstoff lässt sich so wieder leicht auswaschen. Die Rote Bete enthält viel Kalium und wirkt appetitanregend.

Gelbe Bete

Die gelbe Bete kommt aus der gleichen Pflanzengattung wie die rote Bete. Geschmacklich unterscheiden sie sich kaum. Die gelbe Bete ist etwas milder. Zubereiten lässt sie sich wie die rote Bete. Sie ist reich an B-Vitaminen, Vitamin C, Eisen, Calcium, Kalium, Jod, Magnesium und Karotin.

Spinat

Spinat ist ein zartes Blattgemüse, das mit der Roten Bete und der Melde ( wilder Spinat ) verwandt ist. Frühe Aussaaten ergeben den feinblättrigen Frühjahrs - und Sommerspinat, spätere den gröberen Winterspinat. Der Unterschied von Blatt – und Wurzelspinat entsteht nicht etwa durch verschiedene Kulturformen sondern durch unterschiedliche Ernteverfahren. Der Ernährungsphysiologische Wert des Spinat ist enorm hoch, er ist reich an Phosphor, Kalium, Calcium, Magnesium, Kupfer, Jod, Eiweiß und Kohlenhydraten. Die Vitamine A, B1, B2 und C sind ebenso stark vertreten. Besonders hervorzuheben ist der Gehalt an Eisen, der die Blutbildung und die Sekretion der Bauchspeicheldrüse, der Magenschleimhaut und der Galle fördert. Bereits zubereiteter Spinat sollte nicht wieder aufgewärmt werden, da sich das im Spinat befindliche Nitrat in Nitrit umwandelt, was zu gesundheitlichen Störungen führen könnte. Spinat kann roh und gekocht verwendet werden, wobei er nur leicht und kurz gedünstet werden sollte, damit die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.- ein sehr wertvolles Gemüse!

Superschmelz

Er gehört zu den Stängelgemüsen und ist reich an Vitamin C und den Mineralstoffen Calcium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Eisen und Natrium. Er enthält außerdem sowohl lösliche als auch unlösliche Ballaststoffe. Der Superschmelz hat eine besonders dicke Schale, weshalb er sehr gute Lagerfähigkeiten besitzt. Sein Kern ist jedoch sehr fein und saftig.

Endivien Salat

Der deutsche Name entwickelte sich aus dem italienischen endivia. Die Blätter wurden schon in der Antike gerne als Wintersalat verwendet. Über Burgund kam der Endivien nach Deutschland etwa im 16. Jahrhundert. Für viele Menschen bildet der Salat heute die Grundlage für eine gesunde Mahlzeit. Das leckere Grün beinhaltet viele Nährstoffe und kann in unzähligen Varianten seine Zubereitung finden. Die abwechslungsreiche und moderne Küche erfreut sich an einer Vielfalt von köstlichen Salatrezepten. So kann ein Salat aus vielen verschiedenen Zutaten bestehen und dabei muss er noch nicht einmal grün sein, damit der Genießer seinen Gaumen erfreuen kann. Neben Kohlenhydraten und Eiweiß weist er einen verhältnismäßig hohen Gehalt an den Mineralstoffen Kalium, Phosphor, Calcium, Natrium und Eisen sowie an Provitamin A und den Vitaminen B1, B2, B6 und C auf. Der Milchsaft mit dem darin enthaltenden Bitterstoff Inulin, bewirkt den würzig-herzhaften Bittergeschmack, dem eine galle- und harntreibende, appetitanregende Wirkung zugeschrieben wird.

Suppengrün

Je nach Land oder Region variiert die Zusammensetzung eines Suppengrün. Bei uns sind Möhre, Lauch, Sellerie und Wurzelpetersilie enthalten. Möglich sind noch Steckrübe, Zwiebel und verschiedene Kräuter wie Petersilie und Thymian. Hauptsächlich wird es verwendet, um Brühen beim Mitkochen Geschmack zu verleihen. Es kann aber auch kleingeschnitten Schmorgerichten zugegeben werden. Dadurch entsteht eine schöne sämige Konsistenz der Sauce.

Schwarzkohl

Der Schwarzkohl ist ein Verwandter des Grünkohls aus der Familie der Kreuzblütler. Seinen Namen hat er von der sehr dunklen Färbung der Blätter. Er bildet nur selten einen Kopf aus, daher werden die Blätter meistens lose oder im Bund verkauft. Die jungen, kleinen, festen Blätter sind am  zartesten. Bei älteren Exemplaren empfiehlt es sich, vor der Zubereitung die hellen Blattrippen zu entfernen. Schwarzkohl ist reich an Eiweiß und Kohlehydraten und eignet sich besonders für Eintöpfe oder als Beilage zu gekochtem/gepökelten Fleisch.

Filderkraut

...ist eine mit dem Weißkraut verwandte Sorte des Gemüsekohls. Sein Markenzeichen sind die großen, kräftigen, gelblich-bläulich, grünen Blätter in kegeligen, lockeren Wuchs. Sein Geschmack ist feiner als der des Weißkrauts.

Spitzkohl wird wie Wirsing oder Weißkraut verwendet, braucht aber wegen seiner zarten Blattstruktur kürzere Garzeiten. Er eignet sich auch hervorragend als Rohkost und für Salate.

Schwarzer Rettich

Schon im alten Ägypten wurde der Rettich als heilkräftige Nahrungspflanze geehrt. Die Erbauer der Pyramiden erhielten Rettiche, Zwiebeln und Knoblauch als Nahrung, damit sie gesund genug für die harte Arbeit waren. Die heilenden Kräfte des schwarzen Rettich verdankt er den schwefelhaltigen Senfölen. Sie sind verantwortlich für den typischen Geruch und Geschmack und wirken besonders in den Schleimhäuten des Verdauungstraktes gegen Bakterien und Pilze und regen nebenbei noch die Gallensaftproduktion an. Seine ätherischen Öle lösen darüber hinaus den zähen Schleim in den Atemwegen. Dazu wird der Körper mit Vitamin C versorgt.

Wirsing

...passt  gut zu Fleisch und Fisch und wird gerne in Suppen verwendet. Er dient auch zur Verfeinerung von  Eintöpfen und aus großen Blättern lassen sich besonders leckere, pikante Kohlrouladen zubereiten.

Wirsing enthält sehr viel Vitamin C, Eiweiße, Fette, verwertbare Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Natrium, Kalium,Kalzium, Phosphor, Eisen, Magnesium und Vitamin A. Besonders hervorzuheben ist der hohe Gehalt an Folsäure.

Wurzelsellerie

Sellerie (Apium graveolens) wird seit langem als Heil-, Würz- und Gemüsepflanze angebaut. Echter Sellerie hat in allen Teilen ein typisches, kräftiges Aroma, das vor allem durch ätherische Öle, deren Hauptbestandteil D-Limonen ist, hervorgerufen wird. Frische Knollen kann man im Kühlschrank etwa 8 Tage lagern. Knollensellerie verfärben sich sehr schnell, wenn sie geschält sind. Ein paar Tropfen Zitronensaft verhindern die bräunliche Verfärbung.
Neben dem Waldorfsalat sind Knollensellerie auch eine würzige Gemüsebeilage, ergänzen Suppen oder Eintöpfe und sind etwas ganz besonderes, wenn sie, in Scheiben geschnitten, wie ein Schnitzel zubereitet werden.
Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Sellerie sind Kalium, Kalzium, Eisen, viele B Vitamine, Vitamin E, Vitamin C und Folsäure. Kalium ist verantwortlich für eine entwässernde und harntreibende Wirkung.
Sellerie wirkt blutreinigend, entwässernd und mildert Husten. Ein Tee aus der Sellerieknolle wirkt gegen Blähungen, Gicht und Blasenleiden. Sellerietee stärkt die Nerven. Bei Nierenerkrankungen sollte jedoch auf diesen Tee verzichtet werden. Selleriesaft hilft gegen Rheuma, Gicht, Wasser- und Fetteinlagerungen.

Weißkraut

...auch Weißkohl, Kappes, Kaps, Kabis oder Kraut genannt, ist ein Gemüse, das vor allem in den kühleren Monaten Saison hat aber auch schon jetzt die neue Ernte zur Verfügung steht. Aus ihm lassen sich Eintöpfe, Krautkuchen, Kohlrouladen oder Salate herstellen. Er zeichnet sich durch seinen hohen Anteil an Vitamin C (46mg/100g) und antibiotisch wirkende Thiocyanat aus.

Rotkraut

Der Rotkohl ändert seine Farbe je nach pH-Wert des Bodens. In sauren Böden ist er  rot, in alkalischen Böden dagegen bläulich. Durch Zugabe von Essig oder Äpfeln beim Kochen, desto rötlicher das Gericht. Deshalb erklären sich die unterschiedlichen Bezeichnungen Rotkraut oder Blaukraut. Die Farbänderung rührt von den im Rotkohl enthaltenen Anthocyanen her, die als Säure-Base-Indikator wirken. Zubereiten lässt er sich wie der Weißkohl und zeichnet sich ebenfalls durch seinen hohen Vitamin C Anteil aus.

Zuckerhut

Ein wunderbarer Wintersalat aus unserem Anbau, der vor dem Frost geerntet und eingelagert wurde. Die regionale Alternative für einen vitaminreichen Wintersalat. Im Herbst bildet der Zuckerhut bis zu 40 cm hohe, ovale Köpfe. Diesem originellen tütenförmigen Aussehen, das an einen Zuckerstock erinnert, verdankt das hellgrüne Gewächs seinen Namen. Außer Vitaminen und Mineralstoffen enthält er wertvolle Bitterstoffe. Darunter Intybin, was den Speichelfluss und die Magensekretion anregt, aber auch galle- und harntreibend wirkt.
Zuckerhut ist lecker als süß angemachter Salat mit geraspelten Äpfeln und Nüssen. Beliebte Partner sind aber auch Mandarinen und Orangen. Wer es lieblicher mag, kann den Salat vor dem Verzehr in lauwarmen Wasser kurz ziehen lassen und waschen. Das reduziert die Bitterstoffe, die sich vor allem in den grünen Teilen der Blätter befinden.
Auch die Zugabe von Sahne mildert den bitteren Geschmack.

Zwiebel

Die sehr bekannte Zwiebel gehört mit zu den ältesten Gewürzpflanzen. Sie enthält viele Mineralstoffe und schwefelhaltige ätherische Öle. Diese sind für den Geruch und die beißende Wirkung beim Schneiden verantwortlich. Zugleich halten sie die Zwiebel aber auch frisch und schützen sie vor dem Verderben. Deshalb kann man sich merken: Je schärfer eine Zwiebel ist, desto länger ist sie auch haltbar. Aus diesem Grund ist die rote Zwiebel nicht so lange haltbar wie die Gelbe, da sie milder und würziger im Geschmack ist. Besonders in Salaten ist sie deshalb eine beliebte Zutat. Aufbewahren sollte man sie an einem kühlen und trockenen Ort. Angeschnittene Zwiebeln zügig verbrauchen, da sie sonst ihre Vitamine verlieren und austrocknen.

Zwiebel rot

Je schärfer eine Zwiebel ist, desto länger ist sie auch haltbar. Aus diesem Grund ist die rote Zwiebel nicht so lange haltbar wie die Gelbe, da sie milder und würziger im Geschmack ist. Besonders in Salaten ist sie deshalb eine beliebte Zutat. Aufbewahren sollte man sie an einem kühlen und trockenen Ort. Angeschnittene Zwiebeln zügig verbrauchen, da sie sonst ihre Vitamine verlieren und austrocknen.